Wie alles begann
Im September 1969 entschlossen sich die Mitglieder der damaligen Beatband „the Quarrymen“, gemeinsam mit dem Pastor der Herz-Jesu- Kirchengemeinde in Marl-Hüls, Hermann Josef Coenen, eine so genannte „Beatmesse“ zu gestalten. Der Pastor hatte gerade einen Jugendchor gegründet und suchte eine Begleitband.
Dem Manager der erfolgreichen Beatband „The Quarrymen“ passte das ganz und gar nicht: „Rock & Roll und Halleluja? So etwas kann nicht gut gehen. Und vor allem: Es rechnet sich nicht!“ Er sagte es und stieg aus.
„Halleluja“ von Deep Purple hatte die Band damals in ihrem Standardrepertoire, aber sonst gab es damals kaum Lieder, die irgendeinen Bezug zu Kirche, zu Gott oder zu Jesus Christus hatten. Doch es gab Songschreiber wie Bob Dylan, Leonard Cohen, Paul Simon oder John Lennon. Sie alle vertraten eine künstlerische Richtung, bei der auch der Text und nicht nur die Musik eine wichtige Rolle spielten.
Mit diesen Vorbildern in ihrem Gepäck machten sich die Quarrymen auf ihren Weg und gründeten gemeinsam mit Hermann Josef Coenen, die Gruppe „Amos“. Von nun an bis in die Gegenwart sollte - bis auf wenige Ausnahmen - monatlich mindestens ein Jugendgottesdienst in Marl – Hüls stattfinden. Manche Besucher sagen inzwischen sogar: „Somamesse“!

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