Von AMOS zu SOMA

Mit hartnäckigen Kritiken und gesellschaftlichen Vorhaltungen hatten aber auch bald die Mitglieder der Gruppe Amos selbst so ihre Schwierigkeiten. Bald merkte man, dass der stets vorgehaltene erhobene Zeigefinger nur bedingt grundlegende Verhaltensänderungen zulässt. Mitte der siebziger Jahre entschloss sich die Gruppe, ihr Konzept zu verändern. Man entschied, nicht nur ständig gegen bestehende negative Verhältnisse zu singen, sondern zu versuchen, die positiven Aspekte bei einzelnen und in der Gesellschaft herauszustellen. Kurz gesagt: Die Gruppe wollte lieber loben statt nörgeln! Und vergleichbar, wie aus dem Saulus ein Paulus wurde, veränderte sich nun der Name „AMOS“ in „SOMA“. Es fällt auf, dass SOMA <> AMOS rückwärts gelesen ist. Und so gestaltete sich auch das neue Konzept der Gruppe. Das neue geistliche Lied (NGL) stand nun im Vordergrund des Schaffens der MusikerInnen und ihres Mentors. Sie beschrieben das neue Konzept: Gottesdienst und Gemeinschaft nicht als Ort traurigen Grübelns oder lähmenden Nach-denkens mit ständigen Kritiken und Vorhaltungen, sondern, um Anstoß zu geben, aufzu-stehen und sich bewegen. Aber auch um angestoßen zu werden, lebendig, aktiv, mit an-sprechendem Text, mit aktueller Musik und belebend mehrstimmigen Gesang. Aufrüttelnd und manchmal sogar mit bewegendem Tanz!

Griechisch bedeutet SOMA „Leib“; im fernöstlichen Sanskrit: „berauschender Göttertrunk“. In Huxley’s Roman „Brave New World“ ist „SOMA“ der Begriff für die Nahrung der Men-schen und es gibt mit Sicherheit noch etliche Interpretationsmöglichkeiten. Für die Gruppen-mitglieder ist der eigene Name noch heute gleichbedeutend mit „sich bewegen“ und „handeln“ in aktiver gemeinschaftlicher Kreativität und in gesellschaftlicher Verantwortung!

Leise LiederLeise Lieder

ParzivalParzival

BalladenBalladen

Wen es trifftWen es trifft

Vielleicht ist da noch mehrVielleicht ist da noch mehr

Unser SonnengesangUnser Sonnengesang

MenschenlebenMenschenleben