SOMA und die Dichter
Auf ihrem bisherigen Weg begegneten der Gruppe die unterschiedlichsten Autoren und Textdichter. Josef Reding aus Dortmund lernte SOMA während einer Veranstaltung für Amnesty International kennen. Er war so begeistert, dass er sich spontan zur Teilnahme an einem Gottesdienst in Marl-Hüls entschloss. Sogar auf dem Katholikentag in Düsseldorf nahm er die Gelegenheit wahr, um dort gemeinsam mit SOMA bei einer Großveranstaltung „Schwerter zu Pflugscharen“ zu schmieden.
Von Hilde Domin vertonte SOMA verschiedene Gedichte. „Wen es trifft“, „Abel steh auf“ „Nicht müde werden“ (Siehe LP/MC „Leise Lieder). Das hatte die Dichterin damals so sehr beeindruckt, dass die Gruppe unbedingt bei den Verleihungen der Carl-Benz- Medaille in Heidelberg und des Nelly-Sachs-Preises in Dortmund ihre Gedichte unbedingt live musikalisch vortragen sollte. Bei dieser Gelegenheit spielte die Band zum ersten Mal mit einem Sinfonieorchester auf einer Bühne; das waren ganz neue Erfahrungen für die Rockmusiker!
Selbst bei der Erstellung einer TV- Dokumentation über ihr Leben veranlasste die Dichterin den Südwestfunk dazu, die Gruppe SOMA mit ihrem Werk „Wen es trifft“ mit einzubeziehen. Auf diesem Wege gelang es der Musikgruppe unter anderem, Lyrik und Musik künstlerisch miteinander zu verbinden, und sie erwarb dadurch, neben ihrem liturgischen Engagement, zusätzliche kulturelle Kompetenzen, die sie weit über die Grenzen des Ruhrgebiets hinaus bekannt machte.
Aber auch Schriftsteller und Dichter aus vergangenen Zeiten sind im Kompositionrepertoire von SOMA: Hermann Hesse oder Rainer Maria Rilke seinen hier nur stellvertretend genannt.

Leise Lieder
Parzival
Balladen
Wen es trifft
Vielleicht ist da noch mehr
Unser Sonnengesang
Menschenleben